GoDaddy: website Builder in the Test

GoDaddy: website Builder in the Test

Mit dem Website-Baukasten von GoDaddy kommen auch Anfänger schnell zur eigenen Webpräsenz.GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

Mit dem Website-Baukasten von GoDaddy kann jeder leicht auch aufwendige Homepages erstellen. Der übersichtlich aufgebaute und gut bedienbare Editor bietet allerdings wenig Spielraum für individuelle Anpassungen. Wer keine eigene Domain benötigt, kann die Internetpräsenz immerhin dauerhaft kostenlos veröffentlichen.

Pro

Leichter Einstieg

Hosting in der EU (Frankreich)

Kostenloser Tarif

Mindestvertragslaufzeit ein Monat

Telefonsupport auch für Gratisnutzer

Mobiler Editor

Viele Hosting-TarifeGoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

Kontra

Wenige, einander ähnliche Layouts

Elemente nicht frei platzierbar

Wenige Zahlungsanbieter für Onlineshop

Keine dauerhafte Gratis-E-Mail

Testnote der Redaktion

2,3

gut

Zum Angebot: GoDaddyGoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

Vorbei ist die Zeit, in der für die eigene Website extra ein teurer Experte beauftragt werden musste, denn heute macht das jeder ganz leicht selbst – zumindest versprechen das die Anbieter sogenannter Homepage-Baukästen. Ohne Ausbildung und Vorwissen sollen sich damit auch umfangreiche Projekte umsetzen lassen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das wirklich so einfach ist. Nun, etwas Mühe muss man sich beim Erstellen der eigenen Homepage schon geben, aber dann sind oft ansehnliche Ergebnisse möglich. COMPUTER BILD hat sich die wichtigsten Angebote angesehen und im großen Vergleichstest geprüft, wie gut diese tatsächlich sind. Lesen Sie hier, was der Website-Baukasten von GoDaddy kann.

1. GoDaddy: Was bietet der Website-Baukasten?2. GoDaddy: Hilfreiche Funktionen für Firmen3. Wie einfach lässt sich GoDaddy bedienen?4. GoDaddy: Preise und Leistungen5. GoDaddy im Test: Fazit

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Gut

Jimdo

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2GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

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IONOS

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WixGoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

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Webnode

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5GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

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GoDaddy

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WeeblyGoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

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gut

DomainFactory

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8GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

2,5

befriedigend

One.com

One.com

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9

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befriedigend

SquarespaceGoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

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10

3,2

befriedigend

Site123

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Komplette Liste: Die besten Website-Baukästen im TestGoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

GoDaddy: Was bietet der Website-Baukasten?

Eine kurze Übersicht der Funktionen, die GoDaddy seinen Kunden bietet:

Einfacher Start: Dank Assistent ist der Grundaufbau der Website schnell erstellt.

Kostenlose Version: Die Homepage kann unter einer GoDaddy-Subdomain mit Grundfunktionen dauerhaft gebührenfrei betrieben werden.

Domain: Die eigene Internetadresse gibt es für das erste Jahr gratis.

Responsive Design: Mit GoDaddy erstellte Seiten passen sich automatisch an Smartphones und Tablets an.

Eigener Webshop: Mit dem Website-Baukasten von GoDaddy lässt sich leicht ein Onlineshop mit individuell präsentierten Artikeln und Bestandsverwaltung einrichten.

E-Mail-Marketing: Ohne Zusatzsoftware lassen sich personalisierte Newsletter gestalten und versenden.

Mobiler Editor: Das Bearbeiten der Homepage ist auch auf Mobilgeräten komfortabel möglich.GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

GoDaddy ist der weltgrößte Domain-Registrar mit Sitz in den USA und seit Anfang 2018 in Deutschland aktiv. Mit dem Website-Builder richtet sich die Firma vorwiegend an kleine Unternehmen und Selbständige, er kann aber auch für Privatleute interessant sein. Wer nicht unbedingt eine eigene Domain benötigt, mit Grundfunktionen auskommt und sich nicht an einer GoDaddy-Werbezeile stört, kann das Angebot sogar dauerhaft kostenlos nutzen – und das mit SSL-Verschlüsselung. Für eine Hochzeitsseite oder ein Internettagebuch reicht das unter Umständen aus. Beim Wechsel auf ein kostenpflichtiges Paket lassen sich vorhandene Inhalte übernehmen.

Alle mit dem Website-Baukasten von GoDaddy erstellten Webauftritte sind responsive, das heißt, sie passen sich automatisch an, wenn sie vom Smartphone oder Tablet aus aufgerufen werden. Das ist nicht nur wichtig, weil Desktop-Seiten auf Mobilgeräten schlecht dargestellt werden und schwer bedienbar sind. Google bewertet nämlich Responsive-Seiten höher als solche, die nur eine Ansicht kennen. Praktisch ist die Mobilversion des Editors, mit der sich kleinere Änderungen an der Homepage unterwegs erledigen lassen.

Mit dem mobilen Editor des Website-Baukastens von GoDaddy sind kleinere Änderungen auch unterwegs schnell erledigt.

GoDaddy: Hilfreiche Funktionen für Firmen

Für die Business-Homepage gibt es im Website-Baukasten von GoDaddy viele nützliche Bausteine. Arztpraxen und Unternehmen wie Foto- oder Yogastudios können beispielsweise eine Online-Terminbuchung anbieten. Bis zum Standardpaket für knapp zehn Euro sind aber nur Einzeltermine möglich. Für Gruppenevents und regelmäßige Veranstaltungen ist mindestens das teurere Premiumpaket erforderlich. Auf Wunsch gibt es dann auch eine Info-SMS bei einer Neuanmeldung, und die Teilnehmer lassen sich automatisch per E-Mail an bevorstehende Buchungen erinnern. Restaurants können eine Tischreservierung über das Portal OpenTable anbieten.

Ein Forum für die Kommunikation mit Kunden kann nicht eingerichtet werden, aber immerhin ein Blog. Außerdem sind Verknüpfungen zu sozialen Netzwerken möglich. Die maximale Anzahl der monatlichen Beiträge und Antworten darin richtet sich jedoch nach dem gebuchten Paket und ist in den günstigeren Tarifen sehr eingeschränkt. Für das E-Mail-Marketing ist keine Extrasoftware mehr nötig, denn der Website-Builder von GoDaddy ermöglicht die Gestaltung und Versendung personalisierter, aufwendig gestalteter Newsletter mit Bildern, Bannern und Plugins für soziale Netzwerke und andere Dienste.

Um den Erfolg der Homepage zu messen, lässt sich eine Verbindung zu Google Analytics hergestellen und für einen kleinen Nebenverdienst zu Google AdSense. Per HTML lassen sich weitere Funktionen verwirklichen, beispielsweise die Einbettung von Google Maps mit Kennzeichnung des eigenen Standorts oder ein TripAdvisor-Widget. Leider erst ab dem Standardtarif gibt es erweiterte SEO-Unterstützung für die Suchmaschinenoptimierung.

Wer mit dem Website-Baukasten von GoDaddy einen Online-Shop aufbaut, kann sowohl materielle als auch digitale Güter, wie Software, E-Books oder Videos, anbieten. Die Produkte können individuell präsentiert werden, bei Rabatten werden die Preise im Vergleich zum Standardpreis dargestellt. Bereits vorhandene Artikeldatenbanken lassen sich importieren. Für die Onlinezahlung steht als Zahlungsanbieter neben PayPal leider nur noch Stripe zur Verfügung. Eine so deutliche Einschränkung der Wahlfreiheit wird nicht jedem gefallen.

Falls die Online-Shop-Funktionen von GoDaddy nicht zu Ihren Vorstellungen passen, werfen Sie doch einen Blick auf die Konkurrenz, die in dieser Disziplin ebenfalls einiges zu bieten hat. Dazu gehören zum Beispiel Anbieter wie Wix, One.com und DomainFactory.GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

Die Auswahl an Zahlungsdienstleistern ist beim Website-Baukasten von GoDaddy sehr eingeschränkt.

Wie einfach lässt sich GoDaddy bedienen?

Wer das Erstellen der eigenen Homepage erst einmal ausprobieren möchte, kann nach der Registrierung bei GoDaddy einfach loslegen. Tatsächlich ist der Website-Baukasten ohne zeitliche Begrenzung kostenlos nutzbar, und das Ergebnis kann sogar veröffentlicht werden. Die Internetadresse wird automatisch nach dem Schema https://seitenname.godaddysites.com generiert. Für die Buchung und Verknüpfung einer eigenen Domain ist ein kostenpflichtiges Paket nötig, bei dem außerdem dann ein Assistent beim Aufbau der Seite hilft. Einige der Website-Features sind ebenfalls zahlenden Kunden vorbehalten. Beispielsweise zeigt der Website Builder einen eingerichteten Onlineshop in der Gratisversion zwar online an, der lässt sich jedoch praktisch nicht nutzen.

Der Einstieg ist einfach, aber nicht sonderlich flexibel. Nach der Angabe, welche Kategorie am besten zu einem passt, und der Vergabe eines Namens für die Homepage erstellt der Website-Baukasten von GoDaddy automatisch eine Grundseite mit passender Bebilderung, die sich erweitern und anpassen lässt. Dazu steht ein übersichtlicher und gut zu bedienender Editor zur Verfügung. Das freie Platzieren der Elemente per Drag and Drop ist darin allerdings nicht möglich. Die Elemente können teilweise ausgetauscht, umgestellt oder gezoomt werden, alles geschieht jedoch über Menüs und Schaltflächen. Wünschenswert wäre eine Importfunktion für Inhalte einer bereits vorhandenen Website.

Der Startassistent des Website-Baukastens von GoDaddy legt nach einer kurzen Themenabfrage den Grundaufbau der Homepage fest.

Für die optische Gestaltung gibt es eine lizenzfreie Bildersammlung, doch es lassen sich jederzeit eigene Bilder hochladen und einsetzen. Kurios: Wird die Galerie aufgerufen, zeigt diese nur eine kleine Auswahl an, die zum eingangs ausgewählten Thema passen. Wer mehr sehen möchte, muss ein passendes Stichwort ins Suchfenster eingeben und bekommt dann entsprechende Ergebnisse präsentiert. Eine Gesamtübersicht zum Stöbern sucht man vergeblich. Text in Kästen lässt sich teils fett, kursiv, unterstrichen und als Aufzählung darstellen. Schriftart und -größe sind nur global veränderbar, ebenso das Farbschema.

Die einzelnen Seiten stehen in verschiedenen Ansichten zu Verfügung, und für das gesamte Layout der Website gibt es 22 Vorlagen, die jederzeit getauscht werden können. Das Resultat lässt sich in der Vorschau aufrufen und wird dort in der Desktop- und der Mobilversion angezeigt. Damit bei Fehlern oder unbeabsichtigten Änderungen nichts verlorengeht, legt das System regelmäßig Backups an, dazu können eigene Sicherungen erstellt werden. Ein Klick auf "Veröffentlichen" stellt die aktuelle Version online. Alle Websites, auch die kostenlosen, sind SSL-gesichert.

Problematisch für Firmen kann werden, dass der Website-Baukasten von GoDaddy und damit auch die selbst erstellte Homepage in den USA gehostet ist. Unter Umständen gibt es dadurch Konflikte mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), wenn deren Bestimmungen in den USA nicht eingehalten werden. Immerhin enthalten die Seiten bereits eine Datenschutzerklärung, ein Impressum und die obligatorische Cookie-Benachrichtigung. Dafür, dass diese den rechtlichen Vorgaben entsprechen, ist allerdings der Seitenbetreiber verantwortlich, weshalb es empfehlenswert ist, hier zusätzliche Informationen beziehungsweise fachlichen Rat einzuholen.

Wenn Ihnen die datenschutzrechtlichen Bedenken zu groß und das Thema zu kompliziert ist, setzen Sie besser auf einen Anbieter, dessen Server innerhalb der Europäischen Union stehen und damit DSGVO-konform sind. Dazu zählen zum Beispiel Jimdo, IONOS, Webnode und One.com.GoDaddy: Homepage-Baukasten im Test

Wird Unterstützung bei der Gestaltung der Internetpräsenz mit dem Website-Baukasten von GoDaddy benötigt, stehen ausführliche Anleitungen auf den Hilfeseiten zur Verfügung. Zuweilen sind diese jedoch automatisch aus dem Englischen oder gar nicht übersetzt und können Infos enthalten, die hierzulande gar nicht zutreffen. Für weitere Hilfe gibt es einen Telefonsupport in deutscher Sprache, der auch für Gratisnutzer kostenlos ist.

Der Telefonsupport des Website-Baukastens von GoDaddy steht auch Gratisnutzern zur Verfügung.

GoDaddy: Preise und Leistungen

Wer die neue Homepage mit einer eigenen Internetadresse betreiben und in den Genuss zusätzlicher Funktionen kommen möchte, kann zwischen den Paketen Basic, Standard, Premium und E-Commerce wählen. In der Basic-Variante für 4,86 Euro monatlich bei jährlicher Zahlung fehlt die erweiterte SEO-Unterstützung, zudem lässt sich nur ein soziales Netzwerk oder eine andere Plattform für Einträge integrieren, und dort sind dann lediglich 5 Beiträge pro Monat möglich. Das E-Mail-Marketing ist auf 100 Sendungen monatlich und die Onlinebuchung auf Einzeltermine beschränkt.

Im Paket Standard gibt es zusätzlich die SEO-Assistenz, drei Plattformen lassen sich pro Monat mit je 20 Beiträgen bereichern, und die Zahl der versendbaren Newsletter steigt auf 500. Allerdings wird für diesen mageren Leistungszuwachs mit 9,74 Euro monatlich gleich das Doppelte fällig.

Grenzenlos bei Facebook, Linkedin und Co. wird es erst in der Version Premium. Darüber hinaus sind wiederkehrende Buchungen von Gruppenveranstaltungen möglich mit SMS-Meldungen für neue Termine und Erinnerungs-E-Mails für die Teilnehmer. Bei einem Limit von 25.000 Marketing-E-Mails pro Monat lassen sich schon recht viele Kunden regelmäßig bewerben. Dafür steigt der Preis um weitere 50 Prozent auf 14,62 Euro monatlich.

Wer E-Commerce betreiben möchte, ist schließlich mit 19,49 Euro pro Monat dabei.

Verträge mit monatlicher Laufzeit und Zahlung sind ebenfalls möglich, jedoch für einen ordentlichen Aufschlag von bis zu 40 Prozent auf den Standardpreis. Zudem gibt es dann keine Rabatte, wie es bei den Laufzeitverträgen zuweilen für die ersten zwölf Monate der Fall ist. Eine Domain ist ein Jahr lang gratis, wer bereits eine besitzt, kann diese auch verknüpfen. Ebenfalls für ein Jahr kostenlos ist die Option, ein Postfach mit eigenen E-Mail-Adressen einzurichten. Danach fallen dafür üppige 5,79 Euro pro Monat und Nutzer an.

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GoDaddy im Test: Fazit

Mit dem Website-Baukasten von GoDaddy kommen dank Assistent und gut bedienbarem Editor auch Anfänger schnell zur eigenen Homepage. Da es nur wenige Möglichkeiten gibt, die nicht sehr zahlreichen Vorlagen individuell anzupassen, wird es jedoch schwer, sich mit der Internetpräsenz von der Masse abzuheben. Schön für private Nutzer ist, dass sich das Ergebnis dauerhaft gratis unter einer GoDaddy-Subdomain veröffentlichen lässt. Unternehmen können sich über Features wie Online-Terminbuchung und Newsletterfunktion freuen, jedoch weniger darüber, dass diese erst im Premium-Paket ausgiebig nutzbar sind. Praktisch ist der gut bedienbare mobile Editor, der auch unterwegs schnell mal eine Änderung am Smartphone oder Tablet ermöglicht.

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