Luca: Per App aus dem Lockdown?

Luca: Per App aus dem Lockdown?

Der QR-Code in der App Luca generiert sich minütlich neu.Luca: Per App aus dem Lockdown?

Mit Start des zweiten Lockdowns im November 2020 ist das öffentliche Leben in Deutschland zum größten Teil zum Erliegen gekommen. Restaurants dürfen Speisen nur noch außer Haus verkaufen, Kinos und Theater bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Und auch, wenn sich erste Politiker dagegen aussprechen: Gelockert werden sollen die Maßnahmen erst ab einem Inzidenzwert von 35. Aktuell (Stand 1. März 2021) liegt der bundesweite Sieben-Tage-Durchschnitt laut Angaben des Robert-Koch-Instituts allerdings bei über 65 – Tendenz leicht steigend. Einen Weg zurück zu etwas mehr Normalität könnte es trotzdem bald geben. Helfen soll dabei die kostenlose App Luca.

Die besten Smartphones und Handys

Platz 1

Testnote

1,5

gut

Apple

iPhone 13 Pro Max

Details zum Test

Pro

Enorme Akku-Laufzeit

Top-Kamera

Kontra

Groß und unhandlich

Kein Netzteil mitgeliefert

Zum Angebot

1.248 ,99 €

Platz 2

Testnote

1,6

gut

Apple

iPhone 13 Pro

Details zum Test

Pro

Top-Kamera

Helles 120-Hertz-Display

Kontra

Dicker Displayrahmen

Zum Angebot

1.149 €

Nicht verfügbar!

Nicht verfügbar!

Platz 3

Testnote

1,7

gut

Apple

iPhone 13

Details zum Test

Pro

Lange Akku-Laufzeit

Sehr hohes Arbeitstempo

Kontra

Keine Telelinse

Display ohne 120 Hertz (nur im 13 Pro)

Zum Angebot

880 ,59 €

Nicht verfügbar!

Platz 4

Testnote

1,7

gut

Apple

iPhone 12 Pro Max

Details zum Test

Pro

Lange Akku-Laufzeit

Großes OLED-Display

Kontra

Schwer und etwas kopflastig

Zum Angebot

1.039 ,99 €

Platz 5

Testnote

1,8

gut

OnePlus

8 Pro

Details zum Test

Pro

Brillantes, scharfes 120-Hz-Display

Sehr gute Fotoqualität (Hauptkamera)

Kontra

Durchschnittliche Selfie-Kamera

Kein Klinken-Anschluss

Zum Angebot

619 ,90 €

Nicht verfügbar!

Nicht verfügbar!

Platz 6

Testnote

1,8

gut

Apple

iPhone 13 mini

Details zum Test

Pro

OLED-Display mit Top-Kontrast/-Farben

Sehr hohes Arbeitstempo

Kontra

Tele-Linse fehltLuca: Per App aus dem Lockdown?

Zum Angebot

713 €

Nicht verfügbar!

Platz 7

Testnote

1,8

gut

OnePlus

9 Pro

Details zum Test

Pro

Sehr hohes Tempo

Sehr gutes Display

Kontra

Speicher nicht erweiterbar

Keine Klinkenbuchse

Zum Angebot

804 ,28 €

Platz 8

Testnote

1,8

gut

Google

Pixel 6 Pro

Details zum Test

Pro

Super Display

Gute Fotoqualität

Kontra

Keine Klinkenbuchse

Kein Speicherkartenschacht

Zum Angebot

899 €

Nicht verfügbar!

Nicht verfügbar!

Platz 9

Testnote

1,8

gut

Samsung

Galaxy S21 Ultra 5G

Details zum Test

Pro

Super-Display – groß, scharf, kontraststark und extrem hell

Wifi 6E

Kontra

Groß und schwer

Kein Speicherkartenschacht

Zum Angebot

919 ,99 €

Platz 10

Testnote

1,8

gut

Apple

iPhone 12 Pro

Details zum Test

Pro

Sehr hohes Arbeitstempo

Schneller 5G-Mobilfunk

Kontra

Keine Klinkenbuchse

5G mit Dual SIM nicht nutzbar

Zum Angebot

939 €

Komplette Liste: Die besten Smartphones und Handys

Luca ist direkt an Gesundheitsämter angeschlossen

Zuletzt brachte Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die App ins Spiel, weil sie bei der Kontaktverfolgung auf einen QR-Code statt auf Zettelwirtschaft setzt. Weniger Papierkram ist tatsächlich einer der Vorteile von Luca. Das Killer-Feature ist aber ein anderes: Die App ist direkt an lokale Gesundheitsämter angebunden – ein entscheidender Vorteil bei der Kontaktverfolgung in Restaurants & Co.

Download: Luca für AndroidDownload: Luca für iOS

Luca ermöglicht einfachen Check-in

Denn Luca funktioniert so: Nutzer laden sich die App aufs Smartphone und geben ihre Kontaktdaten ein, also Name, Telefonnummer und Anschrift. Ist das erledigt, generiert die App minütlich den von Laschet besagten QR-Code, mit dem sich Nutzer bei teilnehmenden Restaurant, Bars & Co. einchecken können. Auch das Erstellen privater Treffen ist auf diese Weise möglich. Wer die Lokalität verlässt, wird automatisch ausgecheckt. Zudem verschlüsselt Luca alle Nutzerdaten. Aufschließen können einzig Gesundheitsämter. Die Theorie: Kommt es zu einem Infektionsfall, weil sich einer der Gäste nachträglich als Corona-positiv herausstellt, kann der all seine Check-ins ans Gesundheitsamt schicken. Das Amt informiert dann alle Personen, die sich zur gleichen Zeit vor Ort befunden haben. Auf diese Weise können sich alle Gäste zeitnah testen lassen, Kontakte meiden und so die Infektionskette durchbrechen. Durch die wegfallende Zettelwirtschaft wird das Gesundheitsamt obendrein entlastet. Prima: Wer die App nicht nutzen will, kann sich auch über den Browser einchecken. Alternativ können Gastronomen Schlüsselanhänger mit QR-Code an Gäste ohne Smartphone ausgeben.

Das Schaubild zeigt, wie Luca im Alltag funktioniert.

Pole Position für Gesundheitsämter

"Mit Luca schaffen wir es, Gesundheitsämter in die Pole-Position zu setzen", erklärt Patrick Hennig, CEO von neXenio. Das Start-up steckt als Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) gemeinsam mit der Band "Die Fantastischen Vier" und anderen Kulturschaffenden hinter der App. Auch das HPI und die Bundesdruckerei sind daran beteiligt. Ein wichtiges Kriterium für das Gelingen sei vor allem der Datenschutz. Die zentrale Frage formuliert Hennig so: "Wie schafft man es, dass man als Bürger weiß, was mit den eigenen Daten passiert?" Die Antwort findet sich unter anderem auf der Website von Luca. Hier erklären die Macher transparent und einfach, was mit den Nutzerdaten passiert und dass Restaurantbesitzer und das System selbst nicht auslesen können. Anders als bei den zuletzt ausliegenden Listen im Lokal, die teilweise wie bei Unterschriftenaktionen frei herumgereicht wurden.

Sicherheit kann Spaß machen

Die App selbst ist ziemlich minimalistisch. Wer sie einmal eingerichtet hat, findet auf der Startseite seinen QR-Code für den Check-in und die Möglichkeit, selbst ein privates Treffen einzurichten. Zusätzlich gibt es wie in der Corona-Warn-App noch ein Kontakttagebuch. Das wirkt etwas karg, ist aber vor allem eines: einfach. Nicht ohne Grund. "Sicherheit muss Spaß machen", sagt Hennig. Und Spaß ist nur möglich, wenn Technik nicht frustriert. Wenn sie dann noch dabei hilft, dass man vielleicht bald wieder im Lieblings-Café sitzen kann, umso besser.

Erfolg in Aussicht

Die Chancen stehen zumindest nicht schlecht, dass Luca bald großflächig zum Einsatz kommt. "Wir verhandeln gerade mit zehn Landesregierungen", sagt Hennig. Derzeit ist die App unter anderem auf Sylt, in Rostock und Nordfriesland im Einsatz. Auch bei Nutzern kommt Luca offenbar gut an. Nach einem Auftritt von Smudo von den "Fantastischen Vier" in der Talkshow "Anne Will" am 28. Februar 2021 gingen die Server des Unternehmens kurzzeitig in die Knie. Masken, Tests und Impfungen kann Luca natürlich nicht ersetzen, es geht um eine sinnvolle Ergänzung: "Wir brauchen ein Tool, das jedem die Möglichkeit bietet, mitzuhelfen" sagt Hennig im Gespräch, dass vor der Aufzeichnung der Sendung stattfand. Ein Werkzeug, das die Menschen gern benutzen, scheint es mit Luca aber nun zu geben.

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